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Stand: 10.04.2018

Pressemitteilung

Leuchtzeichen des Evangeliums im diakonischen Handeln des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern

20180509_CV_Arbeitsgruppe_SeelsorgeDie Arbeitsgruppe Seelsorge beschäftigt sich mit Fragestellungen rund um das Thema „Seelsorge für die Menschen“ im Caritasverband.

Nicht für jeden Menschen verläuft das Leben geradlinig und ohne Hindernisse. In sozialen Einrichtungen sind Fragen des menschlichen Lebens angesichts von Krankheit und Leid, Sterben und Tod, aber auch von Freude und Hoffnung immer wieder von besonderer Bedeutung.

Der Caritasverband Arnsberg-Sundern möchte diese Menschen mit ihren Sorgen und Fragen nicht alleine lassen, sondern sie begleiten. Daher hat der Verband bisher 9 Mitarbeiterinnen zur Seelsorglichen Begleitung qualifizieren lassen. Im Anschluss haben sie für diese Aufgabe in ihren Einrichtungen und Diensten die Beauftragung vom Erzbischof bekommen.

Aufgaben der Seelsorglichen Begleitung sind die Begleitung in Krankheit und Sterben, Begleitung der Hinterbliebenen, Beratung und Begleitung in Lebens- und Glaubensfragen, in Fragen von Behinderung und Krankheit, Krisenintervention für Menschen in Notsituationen, Angehörige und Mitarbeiter und die Gestaltung des Kirchenjahres und der kirchlichen Feste (Gottesdienste, Gebet, Feste und Feiern, kreative spirituelle Angebote). Die Seelsorglichen Begleitungen arbeiten dabei eng mit dem jeweiligen Pfarrer der Gemeinde zusammen.

"Wir freuen uns, diese wertvolle Begleitung durch unseren Verband für die Menschen zu ermöglichen", berichtet Jutta Schlinkmann-Weber, Koordinatorin für die Seelsorglichen Begleiterinnen im Caritasverband.

In der letzten Woche gab es in Paderborn ein Treffen der Seelsorglichen Begleiter in der Erzdiözese Paderborn mit Erzbischof Hans-Josef Becker, an dem auch seelsorgliche Begleiterinnen des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern teilnahmen.

Erzbischof Hans-Josef-Becker beschreibt das Projekt als eine echte Erfolgsgeschichte: Als "Leuchtzeichen des Evangeliums" würdigte er die Arbeit der 104 Seelsorglichen Begleiter in Einrichtungen der stationären Hilfe im Erzbistum Paderborn. Er dankte beim Diözesantreffen in Paderborn den anwesenden Seelsorglichen Begleitungen und zollte ihnen Respekt: "Sie verkörpern die Hinwendung Christi zu den Menschen. Sie machen das Evangelium sympathisch", sagte er, nachdem ihm Seelsorgliche Begleiterinnen aus verschiedenen Einrichtungen im Erzbistum von ihrer Arbeit berichtet hatten.

In einem bundesweit einmaligen Modell fördert das Erzbistum Paderborn seit 2013 Stellenanteile der seelsorglichen Begleitung in kirchlichen Einrichtungen der stationären Hilfe. Vorbereitet werden die neuen seelsorglichen Begleiter in einem neun Monate dauernden und 142 Stunden umfassenden Kurs des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn.

"Ich freue mich über diese Anerkennung seitens des Erzbischofs für die Kolleginnen. Diese Seelsorgliche Arbeit ist eine sehr wertvolle mitmenschliche Begleitung aus Berufung für die Menschen in unseren Einrichtungen und Diensten und ein sichtbares christliches Zeichen", betont Christian Stockmann, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern.

Im Rahmen einer Arbeitsgruppe Seelsorge im Caritasverband wird sich grundsätzlich mit den Fragestellungen rund um das Thema "Seelsorge für die Menschen" im Caritasverband und welche hilfreiche ergänzende Unterstützung den Menschen in dem Verbandsgebiet Arnsberg, Neheim, Hüsten und Sundern ermöglicht werden kann beschäftigt.

"Caritas ist eben nicht nur einfach eine Organisation, sondern eine Bewegung, die sich als Anwalt für Schutzbedürftige am Rande der Gesellschaft einsetzt, als Solidaritätsstifter an einer gerechteren Gesellschaft mitwirkt und als sozialer Dienstleiter den Menschen aus christlicher Überzeugung begleitet", so Schlinkmann-Weber und Stockmann.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Seelsorge setzen sich aus MitarbeiterInnen aus allen Bereichen des Caritasverbandes, der Mitarbeiterseelsorge und Propst Hubertus Böttcher zusammen. Ihr gemeinsames Interesse ist es im Wirken der Caritas auch im Alltag den Menschen in den Mittelpunkt zu nehmen.

 

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