URL: www.caritas-meschede.de/pressemitteilungen/hoffnung-geben/1332152/
Stand: 10.04.2018

Pressemitteilung

„Hoffnung geben“

Altkreis Brilon. Unter dem Leitwort „Hoffnung geben“ startet am Samstag, den 17. November, die diesjährige Adventssammlung der Caritas. „Neue Hoffnung brauchen vor allem jene Menschen, die es schwer haben im Leben: Obdachlose, Alleinerziehende, kranke Menschen oder Menschen mit Behinderung“, so Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn, in seinem Aufruf zur Sammlung.

Vom 17. November bis zum 8. Dezember bitten auch im Altkreis Brilon ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler an den Haustüren um eine Spende. Mit dem bei der Sammlung eingeworbenen Geld werden Hilfsangebote der Caritas vor Ort finanziert. 70 Prozent des Sammlungserlöses kommt den Kirchengemeinden für caritative Aufgaben zugute. 30 Prozent gehen an den örtlichen Caritasverband zur Unterstützung der sozialen Arbeit.  

Bei der Adventssammlung im Vorjahr haben die Menschen im Erzbistum Paderborn insgesamt 762.703,04 Euro gespendet. Dank des ehrenamtlichen Engagements der vielen Sammlerinnen und Sammlern kommen die Spendenerträge der Haussammlung fast zu einhundert Prozent dem wohltätigen Zweck zugute. So mussten bei der Adventssammlung in 2017 bistumsweit lediglich 10.382,28 Euro, also rund 1,4 Prozent des Sammlungsertrages, für Sachkosten wie Druck und Versand vom Sammlungsbetrag abgezogen werden.

Im Altkreis Brilon wurden bei der Adventssammlung 2017 exakt 36.880,46 Euro gespendet. Die Spendengelder werden vor allem dort eingesetzt, wo andere Mittel nicht ausreichen, um Hilfen anbieten zu können. In der Regel werden mit den Sammlungsmitteln Angebote organisiert, die anders nicht zu finanzieren, aber dennoch dringend notwendig sind. Verwendet werden die Sammlungsmittel zum Beispiel für Einzelfallhilfen wie Unterstützung bei den Energiekosten oder Fahrtkosten für erkrankte Menschen. 

Seit 1948 führen die beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie die jährlich stattfindenden Haussammlungen durch. Es war die große materielle Not und das seelische Leid in der Nachkriegszeit, die zu der Idee führte eine bundesweite Spendensammlung an den Haustüren durchzuführen. In Nordrhein-Westfalen sammeln Caritas und Diakonie von Anfang an gemeinsam und bündeln so ihre Kräfte. Zugleich ist die gemeinsam organsierte Sammlung eine der ältesten ökumenischen Initiativen im Land.